Meine bisherige Weinstrategie
Ich trinke gern Wein. Ich kenne mich nur nicht besonders gut damit aus.
Vor einer langen Weinkarte griff ich deshalb oft zu einer sehr einfachen Regel: nicht die günstigste Flasche, sondern die zweitgünstigste. Dann hoffte ich, dass sie zum Essen passt.
Irgendwann wollte ich keine Weinausbildung, sondern eine bessere Antwort auf genau diesen Moment: Was passt von dieser Karte zu meinem Essen und zu dem Betrag, den ich ausgeben möchte?
So sah die App in meinem Kopf aus
Ein Foto der Weinkarte. Mein Gericht. Ein ungefähres Budget. Danach keine Rangliste mit zwanzig Optionen, sondern eine konkrete Empfehlung und ein kurzer Grund.
Das wurde die erste Version von Glasspair.
Die App liest die verfügbaren Flaschen aus der Karte, ordnet Rebsorten und Geschmacksprofile ein und vergleicht sie mit dem Gericht. Bewertungen und der Preis innerhalb dieses Restaurants helfen bei der Einordnung. Am Ende soll eine Wahl übrig bleiben, die ich guten Gewissens bestellen kann.
Was schwieriger war als die Idee
Weinkarten sind für Menschen gemacht, nicht für Kameras. Lichtreflexe, kleine Schrift und ungewöhnliche Layouts führen dazu, dass nicht jede Karte sauber erkannt wird.
Auch «passt am besten» ist bei Wein keine objektive Wahrheit. Glasspair kann nachvollziehbar vergleichen. Ob mir die Flasche schmeckt, weiss die App nicht. Deshalb erklärt sie ihre Empfehlung, statt sie als einzig richtige Antwort auszugeben.
Preise und Sortimente ändern sich ebenfalls. Das ist besonders wichtig bei den beiden Funktionen, die später dazukamen.
Aus dem Restaurant nach Hause
Beim Kochen stellte sich dieselbe Frage in anderer Form. Deshalb kann Glasspair inzwischen auch in den Sortimenten von Coop, Migros, Denner, Aldi und Lidl suchen. Für drei Preisbereiche schlägt die App je eine passende Flasche vor.
Und wenn bereits Wein zu Hause steht, lässt sich der eigene Bestand hinterlegen. Dann empfiehlt Glasspair zuerst eine vorhandene Flasche. Das ist oft die sinnvollste Empfehlung von allen.
Das kann Glasspair heute
- Weinkarten fotografieren und die verfügbaren Flaschen vergleichen
- Gericht und Budget in die Empfehlung einbeziehen
- Schweizer Ladensortimente durchsuchen
- eine passende Flasche aus dem eigenen Bestand finden
- ohne Konto, Abo oder Werbung funktionieren
Glasspair gibt es momentan nur für iOS. Schlecht fotografierte Karten sowie veränderte Preise und Sortimente bleiben die grössten praktischen Grenzen.
Gebaut mit
- Expo
- React Native
- TypeScript
- Supabase
- Supabase Edge Functions


